Wie man das Training "frisch" halten kann

Wie man das Training "frisch" halten kann

Eine Schülerin aus unserem Video Coaching Programm hat beobachtet, dass ihr Pferd die Übungen anstrengender fand, als sie erwartet hatte. Er schien am nächsten Tag etwas müde zu sein und vielleicht auch Muskelkater bekommen zu haben. Daher fragte sie mich, wie sie die Arbeit strukturieren sollte, um einerseits das Pferd nicht zu überanstrengen, ihm aber andererseits genügend Bewegung zu verschaffen, wenn der Koppelgang und das Ausreiten witterungsbedingt sehr eingeschränkt sind. Diese Problematik betrifft sehr viele Reiter und Pferde. Daher möchte ich ein paar Gedanken dazu hier in der Gruppe teilen.

 

Emotionen und Reiten

Emotionen und Reiten

Für jeden der seine Zeit mit Pferden verbringt ist dies eine tief emotionale Angelegenheit. Sicher ist es die Liebe zu den Pferden, die uns alle antreibt. Aber gerade wenn man sich ernsthaft mit der Reiterei auseinandersetzt, ist das Ganze auch immer wieder mal mit relativ viel Frustration verbunden. Es gibt keinen Reiter der nicht schon (und das immer wieder) an die Grenzen dessen gekommen ist, was er meinte, leisten zu können.

Wozu Geraderichten?

Wozu Geraderichten?

Sie sind sicherlich alle vertraut mit dem Begriff der Geraderichtung als eines der Elemente der deutschen Skala der Ausbildung. Diejenigen, die in der französischen Tradition beheimatet sind, kennen sie als eine von Alexis L’Hotte’s drei Hauptprinzipien der Pferdeausbildung (Gelassen, Vorwärts, Gerade). Es ist Ihnen sicherlich auch das Gegenteil der Geraderichtung begegnet - die natürliche Schiefe - ein schwieriges und hartnäckiges Problem.

Faszienlockerung zur Verbesserung des Sitzes

Faszienlockerung zur Verbesserung des Sitzes

Der Sitz des Reiters ist das Fundament und stellt die Basis dar. Nur aus einem losgelassenen Sitz heraus ist es möglich, korrekt und mit feinen Hilfen auf das Pferd einzuwirken. Jede Schwäche, Schiefe oder mangelnde Balance wirkt sich negativ auf die Ausbildung des Pferdes und auf die Kommunikation zwischen Pferd und Reiter aus und führt unweigerlich zu Problemen. Wie sagte kürzlich eine sehr gute Freundin zu mir: „Pferde haben sich uns zur Verfügung gestellt“. Sie begleiten uns, sind Partner und sind niemals nachtragend. Auch wenn wir Fehler machen, geben sie uns die große Chance, uns weiterzuentwickeln – sowohl auf geistiger als auch auf körperlicher Ebene. Wenn wir lernen, unsere Sinne wahrzunehmen, zu fühlen, zu sehen und zu hören, bieten uns Pferde die große Möglichkeit, körperliches und geistiges Gleichgewicht zu erlangen. Sie lehren uns, durch Selbstbeobachtung des eigenen Verhaltens, der eigenen Gedanken und Gefühle, zu uns zu finden.  

 

Gründe, warum Ihr Pferd nicht durchs Genick geht - Teil 2

Gründe, warum Ihr Pferd nicht durchs Genick geht - Teil 2

In dieser Blogpost möchte ich einige Faktoren ansprechen, die in der Muskulatur und dem Exterieur des Pferdes angesiedelt sind und die es dem Pferd schwer oder sogar unmöglich machen können, durchs Genick zu gehen. Manche liegen in bestimmten Exterieurmängeln begründet, andere wurden durch frühere Ausbildungsfehler geschaffen und wieder andere werden von den Asymmetrien, Muskelblockaden und Dysbalancen der gegenwärtigen Reiterin verursacht.

 

2018 - So werden Sie eine strategische Reiterin

2018 - So werden Sie eine strategische Reiterin

Es ist wieder einmal so weit! Das neue Jahr beginnt … und ich möchte wetten, dass Sie 2018 den großen Durchbruch beim Reiten schaffen wollen.  

Haben Sie schon einmal Vorsätze fürs neue Jahr gefaßt und dann nicht eingehalten? Ich weiss… dumme Frage. Es ist uns allen schon so gegangen. Wissen Sie warum? Weil es in der menschlichen Natur liegt und weil Vorsätze die Eigenschaft haben, uns scheitern zu lassen. Hier ist der Grund dafür: